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WP 08/25 "Barnholz"

Bestandsaufnahme:

Steinturm; Lage gesichert; 1880 angegraben, durch Schumacher freigelegt und konserviert; quadratischer Turm, exakte Aufnahme der inneren Schichtung der Turmstelle, Mauerwerk noch 0,6-1,0 m hoch.

Zustand:

konserviert; Abtragung und erneuter Aufbau im Jahre 2005 ohne Beteiligung der Denkmalpflege.

Literatur:

ORL A Probeheft (1897) 20f.; ORL A 7-9, 96; Limesentwicklungsplan (2007) 73.

Probeheft

ORL A Probeheft (1897) 20f.

Turm No. 16 (= WP 08/25) im Fichtenwald, c. 685 m von No. 15 und 62 m n√∂rdlich der oben beschriebenen Einbaute; 17,10 m hinter der Mitte des Grenzgr√§bchens. H√∂he des aufgehenden Mauerwerks noch 0,60-1 m, Seitenl√§nge 4,65 m, Mauerst√§rke 0,75 m. Es ist der einzige der besser erhaltenen T√ľrme, indessen Innern noch nicht gew√ľhlt worden war, so dass sich die Schichtenbildung beobachten liess. Bis in die H√∂he des 5 cm breiten inneren Fundamentabsatzes, welcher dem 10-15 cm breiten √§usseren Sockel in der H√∂he entspricht, erschien reiner Lehm, dar√ľber folgte eine 3 cm starke, durch das ganze Turminnere ziehende Brandschicht, dann wieder eine 15 cm starke Schicht Lehm, gemischt mit kleineren Steinen und Abf√§llen. Dar√ľber kam dann wieder eine 3 cm starke Brandschicht, √ľber welcher Bautr√ľmmer, Mauersteine, M√∂rtelbrocken, Fachlehmst√ľcke lagen, dagegen keine Ziegel- oder Schieferpl√§ttchen. Die einzelnen Brand- bezw. Verkohlungsschichten k√∂nnen durch eine Zerst√∂rung, aber ebensowohl durch die H√∂herlegung des Fussbodens entstanden sein. In der untersten Kohlenschicht kamen eine M√ľnze des Commodus, eine gleichzeitige Fibel und ein Ortband von Bronze zum Vorschein1. Der Holzturm, von welchem 3 sichere Pfostenl√∂cher festgestellt wurden, lag 1,30 m n√∂rdlich neben dem steinernen, das Palissadengr√§bchen 1,50 m, der Schutzgraben 2,70 m vom Steinturm entfernt. Blick: N Turm 15, 8 bis 22, O H√∂he des Gies.

ORL A 7-9, 96.

Wachtposten 25 im Barnholz, Bezirk Fichtenwald, liegt schon etwas unterhalb der H√∂he, die der Limes √ľberschreitet. Obwohl der Schutth√ľgel 1880 von Christ angegraben worden war, ist der Turm trefflich erhalten und, nachdem Schumacher ihn genau untersucht hatte, sorgf√§ltig konserviert worden (Probeh. S. 20, 16, vgl. Paulus S. 42, 15 v.u., Christ a.a.O. S. 140). Das Aufgehende Mauerwerk ist noch 0,60-1,00m hoch, die Seitenl√§nge mi√üt 4,65 m, die Mauerst√§rke 75 cm. Es ist der einzige der besser erhaltenen T√ľrme unserer Strecke, in dessen Innern noch nicht gew√ľhlt worden war, so da√ü sich die Schichtenbildung beobachten lie√ü. Bis in die H√∂he des 5 cm breiten inneren Fundamentabsatzes, welcher dem 10-15 cm breiten √§u√üeren Sockel in der H√∂he entspricht, erschien reiner Lehm, dar√ľber folgte eine 3 cm starke, durch das ganze Innere ziehende Brandschicht, dann wieder eine 15 cm starke Schicht Lehm, gemischt mit Steinen und Abf√§llen. Dar√ľber kam dann wieder eine 3 cm starke Brandschicht, √ľber welcher Bautr√ľmmer, Mauersteine, M√∂rtelbrocken, Fachlehmst√ľcke lagen, dagegen keine Ziegel-oder Schieferpl√§ttchen. Die einzelnen Brand- bezw. Verkohlungsschichten k√∂nnen durch eine Zerst√∂rung, aber ebensowohl durch eine H√∂herlegung des Fu√übodens entstanden sein. In der untersten Kohlenschicht kamen eine M√ľnze des Commodus, eine gleichzeitige Fibel und ein Ortband von Bronze zum Vorschein" (abgeb. Abt. B Nr. 40 Taf. VI Fig. 10 und Taf. VII Fig. 45). Die umliegenden Mauersteine w√ľrden nach Ansicht des Streckenkommissars kaum einen Bau von 3 m H√∂he gestatten, der Oberbau des Turmes k√∂nne k√∂nne daher nicht aus Stein, auch wohl nicht aus Holz bestanden haben, weil sonst mehr verkohltes Holz und N√§gel h√§tten zum Vorschein kommen m√ľssen, sondern wohl haupts√§chlich aus Lehmstakwerk, von dem sich zahlreiche Reste von Rutenabdr√ľcken vorfanden. Auf der Nordseite des Turmes wurde 1,50 m von ihm entfernt das Zaungr√§bchen und 2,70 m vom Turm der Schutzgraben festgestellt, und im Abstand von 1,30 m vom Turm befanden sich drei "sichere Pfostenl√∂cher", die auf einen Holzturm bezogen wurden. Der Turm liegt 17,10 m hinter der Mitte des Palisadengrabens. Nordw√§rts reichte der Ausblick nur bis Wp. 23, und auch nach Osten war er durch den H√∂henzug des Gies beschr√§nkt.

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