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ORL A Probeheft (1897) 21.

Turm No. 17 (= WP 08/26) in der Osterburkener Kalbe, c. 625 m von No. 16 und 85,45 m s√ľdlich der Einbaute. Nur Fundamente: N 5,50, S 5,10, O 4,80, W 5,20, Mauerst√§rke 0.65-0,85 m. Im Innern vielfach Brandspuren. Blick: N Turm No. 16, S No. 18, 19 bis No. 22 (ausser No. 20), O Etzenklinge,in etwa 400 m Entfernung √ľberh√∂ht, S Kastell.

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ORL A 7-9, 97.

Im Abstande von 85 m von dem Anbau folgt, gleichfalls in der Mauerlinie, auf der nächsten Terrainwelle

Wachtposten 26 in der Osterburkener Kalbe (Taf. 8 Fig. 5, vgl. Probeh. S. 21, 17 mit Taf. V). Das allein erhaltene Fundament des Turms liegt auf Acker 2516. Die Seitenl√§ngen betragen auf der Nord-, S√ľd-, Ost- und Westseite 5,50, 5,10, 4,80 und 5,20 m, die Mauerst√§rken 65-85 cm. Im Innern zeigten sich viele Brandspuren. Die Limesmauer ist beiderseitig durch einen Spalt von 30 und 45 cm von dem Turm getrennt. Von Wp. 26 reicht der Blick bis zum Kohortenkastell Osterburken und wurde die ostw√§rts vorgelagerte Etzenklinge bis zu ihrer M√ľndung in das Kirnautal eingesehen.

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WP 08/26 "Osterburkener Kalbe"

Bestandsaufnahme:

Steinturm; nach ORL gesichert; RLK-Grabung; rechteckiger Turm, nur noch Fundament erhalten, Fundamentbreite 0,65 - 0,85 m, im Inneren zahlreiche Brandspuren, Limesmauer durch Spalten vom Turm getrennt; nicht sichtbar; im Acker durch Konzentration an Kalksteinen, z.T. Handquader, auszumachen.

2012 wurde der Turm mit umlaufenden Graben, Palisadengraben, Wall-Graben-System und Limesmauer durch Geomagnetik bestätigt.

Literatur:

ORL A Probeheft (1897) 21; ORL A 7-9, 96; Limesentwicklungsplan (2007) 73.

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