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Die Tracht der Menimane

Menimane ist der Name einer keltischen Frau aus dem römischen Mainz. Auf ihrem Grabstein ist sie in ihrer Tracht abgebildet. Nach diesem Bild ist ihre Kleidung geschneidert.

Das Untergewand ist eine kompliziert geschnittene A-linienf√∂rmige Tunica mit langen enganliegenden Raglan√§rmeln, die in Manschetten enden. Bemerkenswert ist auch der r√ľschenartige Stehkragen. Das Unterkleid ist aus braun gef√§rbter Baumwolle. Braunt√∂ne erhielt man durch F√§rben mit Akazienrinde auf Alaun-, bzw. Eisenbeize.  

Wolle und auch Haare f√§rbte man mit gr√ľnen Walsnussschalen.

Das Obergewand besteht aus einer weiten Stoffröhre aus dunkelbraunem Wollstoff. Die Röhre wird mit großen Distelfibeln an den Schultern geschlossen. Dadurch entsteht ein schöner großer Fall, der am Untergewand mit einer dritten Fibel gehalten wird.

Das Obergewand wird geg√ľrtet, so entstehen seitlich Taschen. Wenn diese benutzt werden bildet sich der s. g. Sinus.

Als Schuhwerk trägt Menimane eine sehr weit entwickelte Carbartina mit aufgeleimter Sohle und durchbrochenem Oberleder.