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Limes rückt noch stärker in den Blickpunkt

Welterbe wird im Neckar-Odenwald-Kreis flächendeckend neu beschildert

Direkt am UNESCO-Welterbe Obergermanisch-Rätischer Limes und am Odenwald-Limes erhält der Besucher künftig interessante Informationen über die vielfältigen Zeugnisse der römischen Vergangenheit: Insgesamt 101 Info-Tafeln stellt der Kreis im Zusammenwirken mit den am längsten Bodendenkmal Europas liegenden Gemeinden Adelsheim, Buchen, Elztal, Fahrenbach, Mudau, Walldürn und Osterburken an herausragenden Fundstellen der Grenzbefestigung auf, mit der die damalige Weltmacht ihr Reich gegen Germanien abgrenzte. Die neue Beschilderung – Kosten: rund 82 000 Euro – wurde am Montagabend im Römermuseum in Osterburken vorgestellt.

Wie Osterburkens Bürgermeister Jürgen Galm feststellte, wird mit der neuen Limes-Beschilderung ein wichtiges Ziel erreicht. Info-Tafeln entlang des Bodendenkmals seien auch in Zeiten neuer Medien und des Internets unverzichtbar. Er erinnerte auch an den von den Städten Adelsheim und Osterburken geplanten „Limes-Park“, für den Fördergelder von rund 600 000 Euro fließen werden.

Wie dieses kürzlich angelaufene Großprojekt rückt auch die neue Beschilderung den Limes noch stärker in den Blickpunkt. Landrat Dr. Achim Brötel verwies darauf, dass die Idee einer einheitlichen Beschilderung des seit 2005 auf der Welterbeliste stehenden Obergermanisch-Rätischen Limes auf den Limes-Entwicklungsplan von 2007 zurückgeht. Auf Initiative des Präsidenten des Landesdenkmalamtes, Prof. Planck, habe sich dann der Kreis ans Werk gemacht, nachdem eine 50-prozentige Förderung durch das Land in Aussicht gestellt worden war (25 Prozent der Kosten trägt der Kreis, die restlichen 25 Prozent übernehmen die Gemeinden, denen auch die Aufstellung der Schilder obliegt).

Die Federführung für die Umsetzung der Pläne wurde dem Leiter des Römermuseums Osterburken, Dr. Jörg Scheuerbrandt, übertragen, der das Beschilderungskonzept modifiziert und zugleich auch auf den Odenwaldlimes erweitert hat. Insgesamt seien allein in den Gemeinden Adelsheim, Buchen, Elztal, Fahrenbach, Mudau, Walldürn und Osterburken 101 Tafeln verortet, beantragt und bewilligt worden, teilte der Landrat mit und stellte heraus, dass die Region über 1 750 Jahre nach dem Fall des Limes noch immer eine unglaubliche Vielfalt an Fundstellen aufweise – „Orte, die es wert sind, mit entsprechenden Informationen versehen zu werden.“

Jede sichtbare Turmstelle im Neckar-Odenwald-Kreis sowie die Kastelle und Kleinkastelle in Walldürn, Hettingen, Osterburken und Schloßau wurden bzw. werden nun beschildert und zusätzlich an den Parkplätzen mit sogenannten Einstiegspunkten versehen. Darüber hinaus wurden Übersichts- und Regionalkarten zur Besucherführung neu angefertigt und dort auch die römischen „Points of Interest“ (POI) eingetragen. Hinzu kommen zu jedem ergrabenen Befund die entsprechenden Lagepläne mit weiteren Ergänzungen je nach Forschungsstand.

Hergestellt wurden die Schilder vom Fachunternehmen Archaeoskop (Freiburg). Die Produktion der Tafeln, die hervorragend gelungen seien, sowie die  inhaltlichen Arbeiten, etwa fĂĽr Karten, schlagen mit 82 000 Euro zu Buche, dazu kommen die Kosten der Aufstellung, teilte Brötel mit.

Inzwischen sind, so Brötel, alle Schilder ausgeliefert. In Adelsheim, Osterburken und Mudau sei die Aufstellung abgeschlossen, in Walldürn und Buchen werde mit Nachdruck dran gearbeitet.

Die Texte, jeweils auch auf Englisch, stammen aus der Feder von Dr. Scheuerbrandt, dem der Landrat besonders dankte. Dank galt zugleich Dr. Britta Rabold vom Regierungspräsidium Karlsruhe für die Unterstützung sowie Horst Teuber, Annette Fitz und Alexander Rantasa aus dem Landratsamt für die Abwicklung des Förderantrags.

„Mit der neuen Beschilderung werden das Welterbe Limes und der Odenwaldlimes aufgewertet und weiter dorthin gerückt, wo sie einfach hingehören, nämlich in den Blickpunkt des öffentlichen und insbesondere auch des touristischen Interesses“, betonte der Landrat.

Limes-Koordinator Dr. Bender (Limes-Informationszentrum Aalen) gab Erläuterungen zum Limes-Entwicklungsplan. Mit der jetzt erfolgten Beschilderung – der Neckar-Odenwald-Kreis ist der erste im Land, der eine flächendeckende Beschilderung am Limes aufweist – seien die Empfehlungen konsequent umgesetzt worden.

Einen Ăśberblick ĂĽber Inhalt und Gestaltung der Info-Tafeln gab abschlieĂźend Museumsleiter Scheuerbrandt.

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