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Phase 4a

Vorderer Limes - 3. Jh. n. Chr.

Auf der Strecke zwischen Jagsthausen und Bofsheim nördlich Osterburken wurde hinter dem Wall-Graben-System eine 1,20 m breite Steinmauer errichtet. Sie verlief von Turm zu Turm, wurde aber nicht an diese herangebaut, sondern setzte kurz vor der Turmmauer aus und ließ einen Durchgang frei.

 

 

Phase 4

Vorderer Limes - 2./3. Jh. n. Chr.

Hinter der Palisade wurde ein Graben ausgehoben und ein Wall aufgeschüttet – ob die Palisade zu diesem Zeitpunkt noch stand oder schon verrottet war, ist strittig. Bislang wurde jedoch an keiner Stelle eine Reparatur an der Palisade festgestellt.

 

 

 

Phase 3a

Vorderer Limes - um 160 n. Chr.

Die Limes-Trasse wurde auf die Linie Miltenberg – Osterburken – Jagsthausen vorverlegt. Das späteste gesicherte Datum in Neckarburken und das früheste in Osterburken grenzen diesen Zeitpunkt auf ca. 160 n. Chr. ein (»»» Limesvorverlegung). Eine Holzpalisade und Steintürme wurden neu errichtet. An der neuen Linie war der Abstand der Wachttürme von etwa 700 m im Odenwald auf etwa 400 m am vorderen Limes verkürzt worden, die Überwachung wurde also intensiviert.

 

Phase 3

Odenwaldlimes - 145/146 n. Chr.

Die aus Holz errichteten Bauten – Türme, Kleinkastelle und Kastelle wurden durch Steinbauten ersetzt. Bauinschriften aus Neckarburken und vom Odenwaldlimes nördlich von Schloßau geben den Zeitpunkt mit 145/146 n. Chr. während der Regierungszeit des Antoninus Pius an.

 

 

 

 

 

Phase 2

Odenwaldlimes - 119/120 n. Chr.

Parallel zum Postenweg wurde eine Palisade errichtet. Sie bestand aus längs gespalteten Baumstämmen, die mit der glatten Spaltseite nach auĂźen eingegraben wurden. An der Innenseite verbanden Querhölzer mehrere Palisadenhölzer, so konnten Eindringlinge nicht einfach ein Holz herausziehen. Durch die in Hammersbach-Marköbel (Hessen) gefunden und dendrochronologisch untersuchten Holzpfähle ist bekannt, das das Holz fĂĽr die Palisade im Winter 119/120 n. Chr. geschlagen wurde. Dieses Datum deckt sich mit der in den Quellen ĂĽberlieferten Errichtung der Palisade unter Kaiser Hadrian. 

 

Phase 1

Odenwaldlimes - etwa 110 n. Chr.

In den Wald wurde eine Schneise geschlagen und auf dieser ein Postenweg angelegt, von hölzernen Wachttürmen aus überwachten Soldaten die Anlage und meldeten Grenzgänger an die Besatzung des nächsten Kastells. Sperranlagen sind von dieser Bauphase nicht bekannt.

 

 

 

Phase 1

Odenwaldlimes - etwa 110 n. Chr.

In den Wald wurde eine Schneise geschlagen und auf dieser ein Postenweg angelegt, von hölzernen Wachttürmen aus überwachten Soldaten die Anlage und meldeten Grenzgänger an die Besatzung des nächsten Kastells. Sperranlagen sind von dieser Bauphase nicht bekannt.

 

 

 

Phase 2

Odenwaldlimes - 119/120 n. Chr.

Parallel zum Postenweg wurde eine Palisade errichtet. Sie bestand aus längs gespalteten Baumstämmen, die mit der glatten Spaltseite nach auĂźen eingegraben wurden. An der Innenseite verbanden Querhölzer mehrere Palisadenhölzer, so konnten Eindringlinge nicht einfach ein Holz herausziehen. Durch die in Hammersbach-Marköbel (Hessen) gefunden und dendrochronologisch untersuchten Holzpfähle ist bekannt, das das Holz fĂĽr die Palisade im Winter 119/120 n. Chr. geschlagen wurde. Dieses Datum deckt sich mit der in den Quellen ĂĽberlieferten Errichtung der Palisade unter Kaiser Hadrian. 

 

Phase 3

Odenwaldlimes - 145/146 n. Chr.

Die aus Holz errichteten Bauten – Türme, Kleinkastelle und Kastelle wurden durch Steinbauten ersetzt. Bauinschriften aus Neckarburken und vom Odenwaldlimes nördlich von Schloßau geben den Zeitpunkt mit 145/146 n. Chr. während der Regierungszeit des Antoninus Pius an.

 

 

 

 

 

Phase 3a

Vorderer Limes - um 160 n. Chr.

Die Limes-Trasse wurde auf die Linie Miltenberg – Osterburken – Jagsthausen vorverlegt. Das späteste gesicherte Datum in Neckarburken und das früheste in Osterburken grenzen diesen Zeitpunkt auf ca. 160 n. Chr. ein (»»» Limesvorverlegung). Eine Holzpalisade und Steintürme wurden neu errichtet. An der neuen Linie war der Abstand der Wachttürme von etwa 700 m im Odenwald auf etwa 400 m am vorderen Limes verkürzt worden, die Überwachung wurde also intensiviert.

 

Phase 4

Vorderer Limes - 2./3. Jh. n. Chr.

Hinter der Palisade wurde ein Graben ausgehoben und ein Wall aufgeschüttet – ob die Palisade zu diesem Zeitpunkt noch stand oder schon verrottet war, ist strittig. Bislang wurde jedoch an keiner Stelle eine Reparatur an der Palisade festgestellt.

 

 

 

Phase 4a

Vorderer Limes - 3. Jh. n. Chr.

Auf der Strecke zwischen Jagsthausen und Bofsheim nördlich Osterburken wurde hinter dem Wall-Graben-System eine 1,20 m breite Steinmauer errichtet. Sie verlief von Turm zu Turm, wurde aber nicht an diese herangebaut, sondern setzte kurz vor der Turmmauer aus und ließ einen Durchgang frei.

 

 

Graben, Wall und Palisade - die Grenzanlage

Der Limes sollte die Einreise in das Römische Reich erschweren, bzw. den Grenzverkehr auf einige wenige kontrollierte Ăśbergänge kanalisieren. 

Ein Postenweg auf einer Waldschneise ermöglichte es Patrouillen, sich schnell und ungehindert entlang der Grenze zu bewegen. Soldaten auf etwa 900 WachttĂĽrmen beobachteten die Grenzanlage und meldeten jeden Ăśbertritt weiter.

Im Laufe der Jahre wurde der GrenzĂĽbertritt durch die Errichtung und den kontinuierlichen Ausbau von Sperranlagen erschwert. Es lassen sich am gesamten Limes vier Ausbaustufen feststellen:

Phase 1

Odenwaldlimes - etwa 110 n. Chr.

In den Wald wurde eine Schneise geschlagen und auf dieser ein Postenweg angelegt, von hölzernen Wachttürmen aus überwachten Soldaten die Anlage und meldeten Grenzgänger an die Besatzung des nächsten Kastells. Sperranlagen sind von dieser Bauphase nicht bekannt.

 

 

 

Phase 2

Odenwaldlimes - 119/120 n. Chr.

Parallel zum Postenweg wurde eine Palisade errichtet. Sie bestand aus längs gespalteten Baumstämmen, die mit der glatten Spaltseite nach auĂźen eingegraben wurden. An der Innenseite verbanden Querhölzer mehrere Palisadenhölzer, so konnten Eindringlinge nicht einfach ein Holz herausziehen. Durch die in Hammersbach-Marköbel (Hessen) gefunden und dendrochronologisch untersuchten Holzpfähle ist bekannt, das das Holz fĂĽr die Palisade im Winter 119/120 n. Chr. geschlagen wurde. Dieses Datum deckt sich mit der in den Quellen ĂĽberlieferten Errichtung der Palisade unter Kaiser Hadrian. 

 

Phase 3

Odenwaldlimes - 145/146 n. Chr.

Die aus Holz errichteten Bauten – Türme, Kleinkastelle und Kastelle wurden durch Steinbauten ersetzt. Bauinschriften aus Neckarburken und vom Odenwaldlimes nördlich von Schloßau geben den Zeitpunkt mit 145/146 n. Chr. während der Regierungszeit des Antoninus Pius an.

 

 

 

 

 

Phase 3a

Vorderer Limes - um 160 n. Chr.

Die Limes-Trasse wurde auf die Linie Miltenberg – Osterburken – Jagsthausen vorverlegt. Das späteste gesicherte Datum in Neckarburken und das früheste in Osterburken grenzen diesen Zeitpunkt auf ca. 160 n. Chr. ein (»»» Limesvorverlegung). Eine Holzpalisade und Steintürme wurden neu errichtet. An der neuen Linie war der Abstand der Wachttürme von etwa 700 m im Odenwald auf etwa 400 m am vorderen Limes verkürzt worden, die Überwachung wurde also intensiviert.

 

Phase 4

Vorderer Limes - 2./3. Jh. n. Chr.

Hinter der Palisade wurde ein Graben ausgehoben und ein Wall aufgeschüttet – ob die Palisade zu diesem Zeitpunkt noch stand oder schon verrottet war, ist strittig. Bislang wurde jedoch an keiner Stelle eine Reparatur an der Palisade festgestellt.

 

 

 

Phase 4a

Vorderer Limes - 3. Jh. n. Chr.

Auf der Strecke zwischen Jagsthausen und Bofsheim nördlich Osterburken wurde hinter dem Wall-Graben-System eine 1,20 m breite Steinmauer errichtet. Sie verlief von Turm zu Turm, wurde aber nicht an diese herangebaut, sondern setzte kurz vor der Turmmauer aus und ließ einen Durchgang frei.

 

 

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07. Oktober 2018

Stadtrundgang "Römisches Osterburken"

Ort: Osterburken

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04. November 2018

Wanderung: Kastell und Wachtturm

Ort: Osterburken

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